Dienstag, 7. Oktober 2008

Love Bug

Käfer sind die artenreichste Insektenordnung und gehören zum Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda). Ein großer Teil der Käferarten lebt zumindest partiell auf dem Boden, z.T. auch im Boden. Ihre Lebensweise ist unterschiedlich. Viele Arten leben räuberisch und ernähren sich zoophag, eine große Zahl von Arten ernährt sich aber auch von Pflanzenmaterial und Detritus (phyto- und saprophag) oder von Aas und Kot (nekro- und koprophag).

Die einheimischen Käferarten leben überwiegend an der Bodenoberfläche und können grabend mehr oder weniger tief in den Boden eindringen, sind aber nicht an diesen Lebensraum gebunden. Viele Arten haben aber bodengebundene Larvenstadien.

Die permanent bodenlebenden Käferarten sind mengenmäßig und im hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Boden weniger bedeutsam als die Käferarten, die an der Bodenoberfläche leben oder nur im Larvenstadium den Bodenkörper besiedeln. Sie sind in der Regel kleiner als 5 mm, relativ schmal und weisen verkürzte oder reduzierte Beine, Fühler und Flügel auf, zeigen also deutliche Angepasstheiten an das Bodenlückensystem.

Permanente Bodenkäfer finden sich z.B. bei den Kurzflügelkäfern (Staphylinidae), die räuberisch leben, und bei den Zwergkäfern (Pselaphidae), die sich überwiegend von Milben ernähren. Dazu gehören auch einige Laufkäferarten (Carabidae), die sich ebenfalls räuberisch von kleineren Insekten, Nacktschnecken und Würmern, aber auch von Aas ernähren.

Bei vielen Käferarten sind die Larvenstadien bodenbewohnend. Hier sind besonders die als Drahtwürmer bezeichneten Larven der Schnellkäfer (Elateridae) und die als Engerlinge bezeichneten Larven der Blatthornkäfer (Lammelicornia) zu nennen, zu denen z.B. Maikäfer, Dungkäfer und Mistkäfer gehören.

Über die Mechanismen der Fortpflanzung sind sich die Experten noch uneins. Fest steht jedoch, dass sie bis jetzt noch nicht Ausgestorben sind, was auf eine ausgefeilte Technik zurückschliesen lässt.

Aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Lebensweise sind Käfer insgesamt gesehen an verschiedenen Umlagerungs-, Anreicherungs- und Zersetzungsprozessen im Boden beteiligt.

Montag, 29. September 2008

Auf der großen Insel- Ihla Grande

Die Luft in Ribeirao wird dünner und dünner. Wir befinden uns in einem Kessel, der sich immer weiter aufheizt und indem es kaum noch Luft zu atmen gibt-Luft gibt es schon noch aber die ist stickig, dreckig und vor allem trocken. Wir schreiben 11% Luftfeuchtigkeit.

Es reicht: Wir müssen hier raus!- Aber wohin? Ans Meer!
Nach so vielen kleinen oder größeren Ausflügen an etliche Kletterfelsen, einer Tour durch Minas Gerais und weiteren Exkursionen im Landesinneren ist nun der Tag gekommen, andem Simone auch endlich das Meer sehen wird.
Unser Ziel heisst Ihla Grande. Sie liegt im Bundesstaat Rio de Janeiro und ist zu einem großen Teil Naturschutzgebiet oder zumindest geschützte Zone. Außerdem gibt es sehr viel Mata Atlantica dort- zwar kein Primärwald mehr aber immerhin sieht es so aus als wäre es ursprünglicher Wald. Natürliuch auch ein Paradies für Birder... also wir sind hier genau richtig.

Montag 22 Uhr-Busbahnhof Ribereirao Preto
Der 3 Uhr Bus, den wir eingentlich nehmen wollten, ist voll. Also nehmen wir den um meia noite (Mitteracht). Es bleiben uns noch knappe 2 Stunden- eigentlich nur noch anderthalb. Packen, Duschen, Essen und los gehts!

Dienstag 5 Uhr- Busbahnhof Sao Paulo
Warten bei Kaffee und Pao de Queijo im ungemütlich kalten und zugigen Busbahnhof von Sao Paulo. Als wir die Tickets für die Weiterfahrt kaufen wollen, ist der Bus ebenfalls voll. Also fahren wir kurz entschlossen auf einem anderen Weg an die Küste. Trotzdem verbringen wir vier "gemütliche" Stunden am Busbahnhof- Ich wusste nicht, dass Sudoku so viel Spass machen kann...

Dienstag 17 Uhr- Angra dos Reis
Endlich- nach einer kurvigen Fahrt durch das hohe Küstengebirge Brasiliens, erst durch abgeholzte und beweidete Hochebenen und dann steil abfallend durch feuchten Mata Atlantica hinunter an die Küste. Leider haben wir wie schon die gesamte Fahrt über "kein Glück", denn das letzte Boot ist gerade um fünf Uhr abgefahren. Aber eigentlich war dies erst unser Glück, denn so lernten wir am Hafen einen Bootsbesitzer kennen, der uns am nächsten Tag mit seiner kleinen "Porto Rico" mit auf die Insel nahm. Und zwar nicht in die Hauptstadt Abraão, sodern nach Provetá, einem kleinen Dorf auf der Südeseite der Insel.

Die Porto Rico

Der Hafen von Angra dos Reis

Die nächste Woche verbringen wir zwischen einsamen Stränden und dichter Mata Atlantica, neben tobender See und rutschigen Felsen... Unter traumhaften Sonnenuntergängen und prasselndem Regen. Wir laufen die gesamte Südseite der Insel ab und geniessen die Ruhe und Einsamkeit, denn die meisten Touristen bleiben in Abraão und machen höchstens Ausflüge mit dem Boot zum Schnorcheln oder Tauchen.

Ihla Grande-
wir sind die gesamte Südseite von West nach Ost entlanggelaufen


Die erste Nacht verbringen wir am Strand von Aventureiro. Wildcampen ist auf der gesamten Insel verboten. Zu dieser Jahreszeit, wenn kaum Touristen unterwegs sind, trifft man kaum auf andere Leute... das heisst Ruhe und Entspannung pur. Die ganze Insel, Strände, Wälder nur für uns. Morgens aufzuwachen und nur das Meer zu sehen, den Sonnenaufgang, das Rauschen der Wellen hören und zu wissen, dass man so gut wie alleine ist, den ganzen Tag wandern kann und im Einklang mit der Natur leben kann...

Der Strand von Aventureiro...

"Stadt der Urubus"

Den gesamten nächsten Tag verbringen wir am Praia do Sul und am Praia do Leste. Hier, wo zwei Lagunen ins Meer münden gibt es weite Mangrovenfelder und auch einige Wattvögel, die scheinbar irgendwie hier hängen geblieben sind. Den einzigen Menschen, den wir den treffen ist ein junger Angler, der in die andere Richtung läuft wie wir und zwei Taucher ganz am anderen Ende des Strandes.

Traumhaft- Mittagspause an der Lagune des Praia do Leste

Ein verirrter Regenpfeifer am Praia do Leste

Gegen Abend erreichen wir Parnaioca- wir haben uns etwas mit unseren Trinkwasservorräten verschätzt und freuen uns riesig über den kleinen Bach mit frischem Wasser, der in Parnaioca ins Meer mündet. Der Strand in Parnaioca soll einer der schönsten der ganzen Welt sein: Er ist wirklich perfekt. Nicht zu groß, auf einer Seite große vom Meer ausgewaschene Felsen, der Rest feiner Sandstrand. Ein Süßwassersee, der ins Meer mündet und in dem man sich waschen kann. Eine kleine ebene Fläche, bevor es wieder in den Mata Atlantica und in die Berge hinauf geht. Wir bleiben drei Tage dort... bis das Wetter etwas umschlägt und es wolkiger und ungemütlicher wird.

Unser Ruhestätte für drei Nächte-Parnaioca

Der einzige feste Bewohner der Bucht Parnaioca- uma figura

Unser Weg führt uns nun einen ganzen Tag durch den Wald. Immer in Hörweite des Meeres aber doch stehts im dichten Wald des Mata Atlantica. Dafür werden wir heute nicht nur viele Vögel sondern auch Brüllaffen und sogar ein Gürteltier sehen. Der Wald ist unglaublich belebt: Alles ist feucht, grün und überall wächst etwas anderes spannendes. Man kann gar nicht genug bekommen, sich die verschiedenst artigen Orchideen, Bromelien und andere bunte Pflanzen und Blüten anzuschauen. Außerdem gibt es riesige Bäume, die wiederum eigene Ökosysteme für tausend andere Pflanzen und Tiere bieten. Riesiger Bambus, Lianen, Moose, Flechten... und alles lebt: Ameisenstraßen überall, andere kleine Insekten rascheln durch die Blätter, im Unterholz knarzt es... Nur sehen kann man meistens nichts. Der Wald ist einfach zu dicht etwas zu erkennen. Auch die Vögel sind meistens besser zu hören als zu sehen. Trotzdem ist es ein herrliches Durcheinander, indem man sich wahnsinnig lebendig fühlt!

Einer der vielen "bunten Vögel" der Insel

"Blume"

Nach Parnaioca wird es immer regenerischer. Wir erreichen spät abends schon in der Dunkelheit Dois Rios und suchen unter einem amgedreht am Ufer liegenden Boot Schutz vorm Regen.
Auch der nächste Tag verspricht keine wirkliche Besserung. Trotzdem lassen wir uns nicht entmutigen und wollen die letzte Strecke der halben Inselumrundung noch zu Ende bringen.

Das Gefängnis von Dois Rios-
hier hausten die Gefangenen der Diktatur unter ihnen auch Elias Maluco


Dieses Vorhaben endet gegen fünf Uhr mitten im Wald. Der Regen hat nicht aufgehört und es wird langsam dunkel. Wir sind zwar schon völlig durchnässt aber nun wird der Regen immer stärker. Außerdem befinden wir und auf einem nicht mehr sehr gut markierten Weg und wollen das Risiko im dichten Mata Atlantica verloren zu gehen nicht eingehen.
Die Nacht wird lang, hart und nass. Wir kauern uns unter einen Stein um dem Regen und dem Wind nicht voll ausgesetzt zu sein. Erst scheint das Vorhaben gut zu funktionieren und wir kuscheln uns in die warmen Schlafsäcke. Aber nicht genug dass es nun stärker regnet, nun fängt es auch noch an zu Gewittern... Dunkelheit, Regen, Gewitter... Naja, immerhin sind wir noch trocken. Der Schein trügt aber auch, denn als der Regen durch das Gewitter noch stärker wird, fängt es langsam aber sich an von unserem scheinbar Schutz bietenden Stein hinunter zu tropfen. Erst ganz wenig und weit von uns entfernt. Dann immer näher und bald schon tropft es auf Isomatte und dann auf Kopf und Schlafsack. Den Rest der Nacht verbringen wir immer enger aneinander und den Stein gepresst um nicht allzu nass zu werden.

Ich wäre am liebesten schon mit dem ersten Lichtschimmer der Dämmerung losgelaufen, doch Elias will aus Müdigkeit oder aus Vernunft noch warten bis es richtig hell ist und wir den Pfand wieder gut erkennen können. Nun gut, die paar Stunden kann ich nun auch noch warten.

Wieder hinein in die nassen Klamotten und weiter gehts Richtung Lopes Mendes- ein riesiger Strand ganz im Osten der Insel. Wir erreichen den Strand noch vor acht Uhr und hoffen dort einen Unterschlupf zu finden um etwas zu trocknen und einen heißen Tee zu kochen und zu frühstücken. Unter dem Stein haben wir uns nicht mehr aufraffen können etwas zu kochen und so gab es nur eine Packung (Batman-)Kekse, die uns wieder neuen Mut und Kraft gaben. Der Strand war jedoch völlig verlassen und der Regen prasselte unermüdlich auf uns hinunter. Wir liefen etwas den Strand hinauf und hinunter, konnten jedoch nichts finden, dass uns etwas vorm Regen hätte schützen können.


Auch im Regen kann man Vögel gucken!

Vogel mit Nest

Also liefen wir weiter nach Pouso- auf der Nordseite der Insel. Was für eine Erleichterung. Die letzten beiden Tage liefen wir mit strakem Wind und Regen auf der Meer zugewandten Seite der Insel und waren allem Wetter ungeschützt ausgesetz. Das Meer war rauch und die Welle brachen tosend an der massiven felsigen Steilküste. Nun auf der dem Festland zugewandten Nordseite der Insel war es plötzlich fast windstill, das Meer war fast spiegelglatt und der Regen schien auch etwas abgenommen zu haben. Diese beiden Wetterextreme auf einem Kilometer Entfernung-Wahnsinn.
Wir geniessen die Windstille und die Ruhe des Meeres. Da entdecken wir ein Floss, auf dem Menschen zu sein scheinen. Bei näherer Betrachtung erkennen wir, das es ein Restaurant ist. Wir rufen hinüber ob sie Kaffee haben... Wenig später sitzen wir geschützt unter einem Dach und trinken heißen Kaffee, essen Cracker und Käse- was ein Luxus!
In Anbetracht der Wetterlage beschliessen wir mit der Besatzung des "Restaurante Flutuante" (des schwimmenden Restaurants) per Boot nach Abraão zu fahren. Eine herrlich trockene und angenehme Art der Fortbewegung nach Tagen des Regens und der Anstrengung.

In Abraão treffen wir eine andere Deutsche, Maja, die auf Ihla Grande ein Praktikum macht. Wir bleiben noch drei Tage dort und versuchen unsere Sachen zu trocknen, uns etwas auszuruhen und die Umgebung etwas zu erkunden. Die Sache mit dem Trocknen bleibt jedoch weitgehend ohne Erfolg. Nach Monaten der Trockenheit und Hitze, Lärm und Schmutz in Ribeirao Preto erleben wir auf Ihla Grande ein anderes Extrem des Klimas: Nässe, Luftfeuchtigkeit an die 100% und man kann auch frieren in Brasilien! Fazit: Unsere Sachen hängen drei Tage auf der Leine und sind danach eher noch nässer als zuvor. Erst in Ribeirao trocknet alles wieder- und das innerhalb weniger Stunden: Verrücktes Brasilien!

Vergebliches "KlamottenTrocknen" in Abraão



Samstag, 21. Juni 2008

R.I.P. Robbocopi

auch wenn er nicht gut aussieht... wir haben Ihn gefunden, in Einzelteilen. Die Suche war erschwerlich und lange. Hat uns viele kilometer ins Landesinnere geführ von wo wir ohne Erfolg zurück kehren mussten. Und eine Stadt mit 600.000 Bewohnern, ist wie ein Heuhaufen. Wir haben uns in dunkle urbane Ecken gewagt, uns mit viel geschick und Honig, Informationen vom Hapais beschafft.

Als die Hoffnung schon fast geschwunden war sind wir auf einen Turm mitten in der Stadt geklettert der uns einen guten Überblick über das nächtliche Lichtermeer geben sollte... u
nd siehe da, unerwartet, die gläglichen Überreste von Robocopi.

Wir wollten es zuerst nicht glauben, das es so schlimm um ihn steht, aber es war nichts mehr zu machen. Alteisensammler müssen schon vor Wochen alles brauchbare ausgeschlachtet haben ohne jeglich Rücksicht darauf, dass sie eine Seele, einen Freund, einen Partner und Sohn zerstören.
Wie es die gläglichen Überreste dann noch an diesen Verlassenen Ort geschafft haben bleibt uns weiter ein Rätsel nur eines war uns sofort klar: wir hatten nun die schwere Aufgabe die Angehörigen zu verständigen, die uns kein Wort glauben wollten.


Wir werden dich nicht vergessen.... Amen

R.I.P Robbocopi

Freitag, 20. Juni 2008

Herbie

Hey Folks,

ein paar mal in der Zeitung die Anzeigen durchgeschaut... und dann ging alles ziemlich schnell.
Einmal angeschaut, einmal verhandelt und der Elle hat nen Käfer!!!
Und da steht er unten vor der Haustüre. Der weise Blitz von Ribeirão!
Ja jetzt hab ich nen Fahrbaren Untersatzt der mich überall hinbringt. Ein paar Kleinigkeiten mussten noch repariert werden und einen Wurstblinker hat er auch noch nicht aber sonst steht er da wie ne Eins!

mäp mäp...

Habibs de graça, wunderbar

Wunderbar wenn man Nachts nach Hause kommt, hunger hat wie ein Bär und der nette Habib von neben an noch was zu essen vorbei bringt. Ícaro und mir läuft das Wasser schon im Mund, da finden wir im Internet, das der Habib kein geld haben will wenn er länger wie 28 Minuten braucht, warum auch immer 28 Minuten.
Und wir freuen uns schon als die Uhr 20 Minuten anzeigt...25, 30, 35, da klingelt das Telefon... ba ba ba... dazert noch ein bischen...

Beirut, für Umme! Fragt mich nicht wieso das Sandwich "Beirutschi" heist . Habibs ist auf jeden Fall der bringer und auch wenn das Sandwich nix mit arabischen essen zu tun hat , ist es mal ein anderes Sandwich.
Nachts um zwölf schmeckts immer und wenns noch für umsonst ist

Guten Appetit!

Dienstag, 10. Juni 2008

A pais do ciudades

80% der Brasilianer leben in Städten. So gibt es hier nur Städte. Große Städte, kleine Städte, Riesenstädte oder gleich ne Megastadt. Nach der Stadt kommt erst mal lange nichts und dann kommen irgendwann zusammengeflickte Hütten am Strassenrand.
Das traurige dabei ist, dass die meisten Brasilianer das was zwischen ihren Städten liegt überhaupt nicht kennen oder wenn dann aus dem Fernsehn. Was soll man da auch auf dem Land, in der Natur. Dort gibts doch nur Viecher, alles giftig, die Sonne brennt und das Bier ist warm. Das höchste aler Gefühle ist der Strand; wunderbar Natur zum genießen und wie ist das schön, so in der Natur zu sein... äh wo ist die Nächste Dusche???
Aber ich hab ein paar von ihnen gefunden, oder sie mich, ham ein Auto mit Hängematte, Hund und Snacks bepackt und sind los.


Gen Norden, vorbei an Caña, Caña, Caña, Zuckerrohr ohne Ende steht da halt, wächst und wird irgendwann zu Alk. Nicht weit dann kommt man an die Grenze des nächsten Bundesstaates, "Minas Gerais". M.G. ist in Brasilien bekannt für sein Pão de Quejo (Käsebrot, Käsebrot supper sexy Käsebrot), für alles mögliche Süßzeug und die Cerrado. Als Cerrado bezeichnet man die Savannen Zentral-Brasiliens. Die Cerrado ist sehr trocken und die Bäume und Büsche werden nicht höher als 4 bis 9 Meter. Obwohl die Böden sehr Nährstoffarm sind ist es für die Landwirtschaft einfach Land zu gewinnen, weil alles brennt wie Zunder.... und so ist Cerrado ein weiterer bedrohter Lebensraum der viele bedrohten in Brasil.

Meine Galera: Xuleta & Rappa, die beide letztes Jahr in Tübingen waren, Mari eine Freundin und ihr Freund Ícaro... unser Koch mit Zaziki im Blut und wenig Gyros auf den Rippen.
Und wie könnt ich Ihn vergessen: Pirigui, wohl die einzigste Brasilianische Strassenmischung die in Urlaub fährt.

Bonitinho (duzi duzi) Pirigui, der alte Poserhund, hat schiss vor Wasser und dazu noch Höhenangst... und wenn man lange genug jammert wird man halt den Wasserfall hochgetragen
Schon am ersten Tag entfacht eine Diskussion, welche Brasilien spaltet: Strand oder Wasserfälle, Wasserfälle oder Strand
Wo ich noch zu Anfang den Kniepsand verteidige, lass ich mich in den vier Tagen dann doch überzeugen... Wasserfälle "da hora"...


Vier Tage schön Campen mit nem Ofen und Feuer-de-Dragão, Pão Alemão=Stockbrot und Snacks und Coffee wann immer die Zeit dafür ist...

Seit diesem Wochenende ist meine einlebungsphase vorbei und ich Lebe in Ribeirão. Deshalb kommt zur Zeit das Internet und der blog etwas zu kurz.
Klettern, Türme hoch steigen, Tauchkurs, Angeln, Rato-Burger und die Suche nach nem Käfer (duzi duzi) nehmen halten mich Fern von Computer und Internet.

falou... bis hier erstma...

El/ias/le/o/s/beth/maluco/lemonjuice/alemão