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Donnerstag, 11. Dezember 2008

Calling Batchimän

Der Himmel verdunkelt sich, schwarze Wolken ziehen auf... Wind streicht um die betonwüsten Häuser. Nur einer fehlt unter dem düsteren sommergewitterverhimmelten Horizont...:

Bätchimän!!!

So manches Gesindel treibt sich auf den Strassen Ribeirão Gothems herum. Escaladores, Maconheoros, Alemeis, Urucus, Malucos, nur um einmal die harmlosen unter den Burschen namentlich erwähnt zu haben.

Aber nach über zehn Monaten vergeblichem Ankämpfens gegen ein Syntikat namens "Reis mit Bohnen", gehen die Kräfte zu Ende (Die Bundespolizei ist längst dahinter gekommen, dass die Bandwürmer die Überhand in der Bohnen Favela übernommen haben).
Es wird zu heiß für Bätchimaän und Hobim...

Da der Himmel meist strahlend blau ist und vor Hitze flimmert ist es schwer geworden die Fledermaus aus ihr Hoehle zu locken... aber dann und wann zeigt sich die geballte schwaerze am tropischen Himmel und die Scheinwerfer, werfen ihre Schatten


...und kurz darauf geht es auch los. Die Schlaeusen oeffnen sich und die ganze Stadt wird einmal nass herausgewischt. Aller Dreck waelzt sich die Strassen hinunter und verschwindet dann auch bald im Ribeiao Schwarz.

Fuer die Fledertratten ging nun aber ein weiterer Notruf ein und so werden sie wohl schon bald in anderen Gefilden wieder eintreffen um bei der Vernichtung von viel viel Weihnachtssnacks die Tropen Tropen sein lassen.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Love Bug

Käfer sind die artenreichste Insektenordnung und gehören zum Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda). Ein großer Teil der Käferarten lebt zumindest partiell auf dem Boden, z.T. auch im Boden. Ihre Lebensweise ist unterschiedlich. Viele Arten leben räuberisch und ernähren sich zoophag, eine große Zahl von Arten ernährt sich aber auch von Pflanzenmaterial und Detritus (phyto- und saprophag) oder von Aas und Kot (nekro- und koprophag).

Die einheimischen Käferarten leben überwiegend an der Bodenoberfläche und können grabend mehr oder weniger tief in den Boden eindringen, sind aber nicht an diesen Lebensraum gebunden. Viele Arten haben aber bodengebundene Larvenstadien.

Die permanent bodenlebenden Käferarten sind mengenmäßig und im hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Boden weniger bedeutsam als die Käferarten, die an der Bodenoberfläche leben oder nur im Larvenstadium den Bodenkörper besiedeln. Sie sind in der Regel kleiner als 5 mm, relativ schmal und weisen verkürzte oder reduzierte Beine, Fühler und Flügel auf, zeigen also deutliche Angepasstheiten an das Bodenlückensystem.

Permanente Bodenkäfer finden sich z.B. bei den Kurzflügelkäfern (Staphylinidae), die räuberisch leben, und bei den Zwergkäfern (Pselaphidae), die sich überwiegend von Milben ernähren. Dazu gehören auch einige Laufkäferarten (Carabidae), die sich ebenfalls räuberisch von kleineren Insekten, Nacktschnecken und Würmern, aber auch von Aas ernähren.

Bei vielen Käferarten sind die Larvenstadien bodenbewohnend. Hier sind besonders die als Drahtwürmer bezeichneten Larven der Schnellkäfer (Elateridae) und die als Engerlinge bezeichneten Larven der Blatthornkäfer (Lammelicornia) zu nennen, zu denen z.B. Maikäfer, Dungkäfer und Mistkäfer gehören.

Über die Mechanismen der Fortpflanzung sind sich die Experten noch uneins. Fest steht jedoch, dass sie bis jetzt noch nicht Ausgestorben sind, was auf eine ausgefeilte Technik zurückschliesen lässt.

Aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Lebensweise sind Käfer insgesamt gesehen an verschiedenen Umlagerungs-, Anreicherungs- und Zersetzungsprozessen im Boden beteiligt.

Samstag, 21. Juni 2008

R.I.P. Robbocopi

auch wenn er nicht gut aussieht... wir haben Ihn gefunden, in Einzelteilen. Die Suche war erschwerlich und lange. Hat uns viele kilometer ins Landesinnere geführ von wo wir ohne Erfolg zurück kehren mussten. Und eine Stadt mit 600.000 Bewohnern, ist wie ein Heuhaufen. Wir haben uns in dunkle urbane Ecken gewagt, uns mit viel geschick und Honig, Informationen vom Hapais beschafft.

Als die Hoffnung schon fast geschwunden war sind wir auf einen Turm mitten in der Stadt geklettert der uns einen guten Überblick über das nächtliche Lichtermeer geben sollte... u
nd siehe da, unerwartet, die gläglichen Überreste von Robocopi.

Wir wollten es zuerst nicht glauben, das es so schlimm um ihn steht, aber es war nichts mehr zu machen. Alteisensammler müssen schon vor Wochen alles brauchbare ausgeschlachtet haben ohne jeglich Rücksicht darauf, dass sie eine Seele, einen Freund, einen Partner und Sohn zerstören.
Wie es die gläglichen Überreste dann noch an diesen Verlassenen Ort geschafft haben bleibt uns weiter ein Rätsel nur eines war uns sofort klar: wir hatten nun die schwere Aufgabe die Angehörigen zu verständigen, die uns kein Wort glauben wollten.


Wir werden dich nicht vergessen.... Amen

R.I.P Robbocopi

Freitag, 20. Juni 2008

Herbie

Hey Folks,

ein paar mal in der Zeitung die Anzeigen durchgeschaut... und dann ging alles ziemlich schnell.
Einmal angeschaut, einmal verhandelt und der Elle hat nen Käfer!!!
Und da steht er unten vor der Haustüre. Der weise Blitz von Ribeirão!
Ja jetzt hab ich nen Fahrbaren Untersatzt der mich überall hinbringt. Ein paar Kleinigkeiten mussten noch repariert werden und einen Wurstblinker hat er auch noch nicht aber sonst steht er da wie ne Eins!

mäp mäp...

Habibs de graça, wunderbar

Wunderbar wenn man Nachts nach Hause kommt, hunger hat wie ein Bär und der nette Habib von neben an noch was zu essen vorbei bringt. Ícaro und mir läuft das Wasser schon im Mund, da finden wir im Internet, das der Habib kein geld haben will wenn er länger wie 28 Minuten braucht, warum auch immer 28 Minuten.
Und wir freuen uns schon als die Uhr 20 Minuten anzeigt...25, 30, 35, da klingelt das Telefon... ba ba ba... dazert noch ein bischen...

Beirut, für Umme! Fragt mich nicht wieso das Sandwich "Beirutschi" heist . Habibs ist auf jeden Fall der bringer und auch wenn das Sandwich nix mit arabischen essen zu tun hat , ist es mal ein anderes Sandwich.
Nachts um zwölf schmeckts immer und wenns noch für umsonst ist

Guten Appetit!

Sonntag, 18. Mai 2008

hab und gut

mein ganzes hab und gut in einer kiste... und weil das umziehen mit einem karton zeug schnell geht. bin ich heute mal kurz umgezogen. nur ein paar ecken weiter die strasse runter. näher an der uni und mit ner übersichtlicheren anzahl an mitbewohneren.
jetzt werd ich mich hier nochmal ein wenig neu einleben.
nächste woche donnerstag ist auch in brasilien feiertag und weil frei so schön ist ist der freitag natürlich auch frei. aber dies noch nicht genug... die brasilianer lassen sich nicht lumpen und machen einfach noch die ganze folgende woche blau. ok, nicht ganz brasilien sondern nr meine uni. aber das macht mir gar nichts aus und ich zieh los. wohin weis ich noch nicht genau, vielleicht fahr ich ans meer und mach nen tauchschein.
weil meine letzte exkursion schon so lange zurück liegt, werd ich am 01. juni auf ne marine invertebraten exkursion gehn. leider ist das auch die einzigste exkursion die die uni hier anbietet. und wenn ich so in kalender schau, dann bleibt eigentlich dazwischen auch sonst nicht viel zeit und ich bleib einfach gleich am atlantic.

die alte wg hatte einen zauberspiegel mit dem ich mich ab und zu unterhalten hab, wenn sonst keiner ein wort mit mir gewechselt hat. spieglein, spieglein hab ich gesagt und er zurück gegrinst.

liebe leute, euer sonntag ist schon vorbei, mein sonntag abend fängt an... schönen guten abend

Donnerstag, 15. Mai 2008

zum Frühstück,...reis mit bohnen

reis mit bohnen, bohnen mit reis und reis, reis, bohnen. Es ist mal wieder soweit. Snacken hat sich in eine zentrale Role des Alltags gespielt. Ich glaube mittlerweile von mir behaupten zu können die grundlegenden snackgewohnheiten Südamerikaner einschätzen zu können. Und eines steht definitiv fest... Brasilien IST das Land der Quantitätssnacker. Reis mit Bohnen, Bohnen mit Reis und Reis und dazu Bohnen
Anfangen tut der Tag hier mit einem ausgefallenen Frühstück. Also nicht ein ausgefallenes sondern ein Frühstück das regelmäßig ausfällt. Aber erstens hält man in Südamerika außer von Instant Kaffe und vielleicht nem Schluck Wasser nix und nach zwölf Uhr sowieso nicht.

Wenn also reicht, ab in die Mensa. Ein verbeultes Tablett und die Kelle einer motivierten Mensakraft,... und ...klatsch... Gulasch... nächster...

...dann das Buffet. Meter weise, na, Reis mit Bohnen, Bohnen mit Reis.

Aber Snackland Brasilien, hat auch seine leckeren Seiten. "Salgados"... wunderbar. Aus dem Ofen oder fritiert, mit Hackfleich & Zwiebeln, Schinken & Käse oder Tomate - Muzzarella gefüllt.
Handsnack wunderbar.
Aber das beste ist... ich kann essen wenn ich hunger habe, nicht wenn gerade die richtige Uhrzeit dafür ist.
Ab und zu träum ich doch von nem Leberwurstbrot, nem Sonntagsbraten von Ludwig oder von nem gscheiten Käse, Apfelschorle und n' Flens....

Mahlzeit